Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


fahrzeuge

Fahrzeuge

Der beste Flathead V8-Motor (ca. 100PS) wurde in den 40-ern von Ford gebaut, die schönste Karosserie baute Buick in den Jahren von 1946 bis 1948. Aber nur Cadillac baute 1942, 1946 und 1947 einen brauchbaren Flathead V8-Motor (150PS) in eine schöne Karosserie ein.

V8-Motor

Wie Original ist das Modell? Mustang Motor von Franzis - Bloch spielt #3 | auto motor und sport - Typ 289 K-code-V8 von 1965, der im Ford Mustang verbaut wurde

Flathead Motor

Flathead-Motore wurden weltweit am häufigsten im Ford Modell T (ugs. auch Tin Lizzie, "Blechliesel") (von 1908 bis 1927 16,5 Mio. Stück weltweit) verbaut (http://www.fomcc.de/t.htm).

In Deutschland wurden Motore mit stehenden Ventilen (Flathead) z.B. bis 1957 im „Mercedes-Benz 180“ (Baureihe W 120 mit dem Motor M 136) (aus dem „Mercedes 170 V“) und 1962 im "Ford Taunus 12M" (G13) verbaut.

4-Zylinder-Flathead

Die alten Flathead-Motore (SV-Motoren mit stehenden Ventielen und flachen Zylinderköpfen, man kann sie fast mit Zweitaktmotoren verwechseln ⇒ Flathead) haben einen schönen satten, dumpfen Klang und wurden am häufigsten im Ford Modell T (ugs. auch Tin Lizzie, "Blechliesel") (von 1908 bis 1927 16,5 Mio. Stück weltweit) verbaut (http://www.fomcc.de/t.htm).

Daten des Ford Modell T:

  • 15 kW (20 PS) bei einer Drehzahl von 1800/min
  • 2890 ccm Hubraum
  • Bohrung von 37,5 Zoll (95,25 mm) und 40 Zoll (101,6 mm) Hub
  • das Verdichtungsverhältnis war zunächst 4,5:1 und wurde später auf 4:1 verringert
  • Zweigang-Planetengetriebe
  • der Wagen hat keine Vorderradbremsen
  • die stehende Viertelmeile (402 m) im Beschleunigungsrennen wurde nach 32,9 Sekunden erreicht
  • das erste Auto, das mittels Fließbandfertigung hergestellt wurde
  • Nach der Umstellung auf Fließbandfertigung am 14. Januar 1914 wurde der Verkaufspreis von 850$ (21.247$ / ~16.387€ in heutiger Kaufkraft) auf 370$ (9.249$ / ~7.134€ in heutiger Kaufkraft) gesenkt.
  • es wurde zwischen 1915 und 1925 nur in Schwarz produziert

V8-Flathead

Ford

Die alten (langsam drehenden) V8-Motore haben (durch die Zündfolge begründet) einen sehr schönen blubbernden Klang.

Umrechnung:

1 Zoll = 1/0,3937cm ~ 2,54 cm
1 Kubikzoll ~ 2,54³ ~ 16,387 cm³

Ein Motor mit dem perfekten Motorengeräusch, wäre also eine Kombination aus beiden, ein (langsam drehenden) V8 mit stehenden Ventielen ⇒ wie z.B. der Ford V8 Flathead. Solche Motoren hat Ford von 1932-1953 gebaut, die einzigartigen V8-SV-Motore von Ford.

    • 1932-1936: 1. Generation
      • Hubraum: 221 Kubikzoll
        • Bohrung: 3,0625 Zoll
        • Hub: 3,75 Zoll
        • 1932
          • Leistung: 65 PS bei 3.800 Umdrehungen pro Minute
          • Verdichtungsverhältnis: 5,5:1
        • 1933
          • Leistung: 75 PS bei 3.800 Umdrehungen pro Minute
          • Verdichtungsverhältnis: 6,33:1
        • 1934
          • Leistung: 85 PS bei 3.800 Umdrehungen pro Minute
    • 1937-1938: 1. Generation
      • Hubraum: 136 Kubikzoll (Block 17 ⇒ 17 Kubikzoll pro Zylinder)
        • Bohrung: 2,6 Zoll
        • Hub: 3,2 Zoll
        • Leistung (Stahl-Zylinderkopf): 85 PS bei 3.800 Umdrehungen pro Minute
        • Leistung (Alu-Zylinderkopf): 60 PS
      • Hubraum: 221 Kubikzoll
        • Bohrung: 3,0625 Zoll
        • Hub: 3,75 Zoll
        • Leistung: 94 PS und 155 Nm Drehmoment
        • Verdichtungsverhältnis: 7,5:1
    • 1939-1940: 2. Generation
      • alle drei Motore (136, 221 und 239 Kubikzoll) hatten jetzt 24 Zylinderkopfschrauben
      • alle drei Motore hatten jetzt einen Holley Vergaser
      • Hubraum: 136 Kubikzoll
      • Hubraum: 221 Kubikzoll
        • Verdichtungsverhältnis: 6.12:1
      • Hubraum: 239,4 Kubikzoll
        • Bohrung: 3,1875 Zoll
        • Hub: 3,75 Zoll
        • Leistung: 95 PS bei 3600 Umdrehungen pro Minute
        • Verdichtungsverhältnis: 6,3:1
      • Hubraum: 239,4 Kubikzoll
    • 1941-1945: 2. Generation (der 136 Kubikzoll-Motor wurde eingestellt)
      • Hubraum: 221 Kubikzoll
        • Verdichtungsverhältnis: 6.12:1
      • Hubraum: 239,4 Kubikzoll (für die Mercury-Modelle)
        • Bohrung: 3,1875 Zoll
        • Hub: 3,75 Zoll
        • Leistung: 95 PS bei 3600 Umdrehungen pro Minute
        • Verdichtungsverhältnis: 6,3:1
    • 1946-1948: 2. Generation
      • Hubraum: 239,4 Kubikzoll
        • Bohrung: 3,1875 Zoll
        • Hub: 3,75 Zoll
        • Leistung: 100 PS bei 3600 Umdrehungen pro Minute
        • Verdichtungsverhältnis: 6,8:1
        • modifiziertes Kühlsystem
        • Aluminium-Kolben
      • Hubraum: 336,7 Kubikzoll (für Lastwagen)
        • Bohrung: 3,5 Zoll
        • Hub: 4,38 Zoll
        • Leistung: 145 PS und 225 Nm Drehmoment
        • Verdichtungsverhältnis: 6,8:1
    • 1949-1951: 3. Generation
      • die gesamte Konstruktion aller drei Motoren (239, 337 und 255 Kubikzoll) wurde verändert
      • Hubraum: 239,4 Kubikzoll
      • Hubraum: 336,7 Kubikzoll (für Lastwagen)
        • Bohrung: 3,5 Zoll
        • Hub: 4,38 Zoll
        • Leistung: 145 PS und 225 Nm Drehmoment
        • Verdichtungsverhältnis: 6,8:1
      • Hubraum: 255 Kubikzoll
        • Bohrung: 3,1875 Zoll
        • Hub: 4,0 Zoll
        • Leistung: 112 PS bei 3800 Umdrehungen pro Minute
        • Verdichtungsverhältnis: 6,8:1
    • 1952-1953: 3. Generation
      • Hubraum: 239,4 Kubikzoll
        • Leistung: 110 PS
      • Hubraum: 336,7 Kubikzoll (für Lastwagen)
      • Hubraum: 255 Kubikzoll
        • Bohrung: 3,1875 Zoll
        • Hub: 4,0 Zoll
        • Leistung: 125 PS bei 3800 Umdrehungen pro Minute
        • Verdichtungsverhältnis: 6,8:1

Kurzfassung der Motorbaujahre:

  1. 1932-1945: 3,6 Liter (221 Kubikzoll) V8
  2. 1937-1940: 2,3 Liter (136 Kubikzoll) V8
  3. 1939-1953: 3,9 Liter (239 Kubikzoll) V8
    • 1952/1953
      • V8
      • Flathead
      • 239 CID (3916,5 ccm)
      • 110 PS (81 kW) bei 3.800 U/min.

Die bekannten V8-Flathead's wurden von Ford in den Jahren von 1932 bis 1953 u.a. in den folgenden Fahrzeugen verbaut:

Ford Custom
Ford V3000

Ab 1941 wurde der Einheits-LKW 3t der Deutschen Wehrmacht u.a. mit einem Ford V8 Flathead Motor mit 24110 Stück in Deutschland (Köln-Niehl und Berlin-Johannisthal) gebaut, er hat an allen Fronten eine wichtige Rolle gespielt. Für den Fronteinsatz waren nur Versionen mit dem V8-Motor vorgesehen.

  • 1941-1943: Originalausführung
  • 1943-1948: eine für Kolonnenfahrt, besonders in der Wüste, optimierte Ausführung mit höher gelegten Lüfter und vergrößertem Kühler sowie nach hinten gelegten Verteiler

Nicht alle 24110 Stück hatten den 3,9l-V8-Motor, es wurde auch ein 3,2 Liter Vierzylinder Benzinmotor für den Typ B3000 mit 52 PS (40 PS im Holzgasbetrieb) gebaut.

Auch diese Baureihe wurde ursprünglich noch in den USA entwickelt und weltweit gebaut. In den von den Achsenmächten kontrollieren Gebieten Frankreich, Belgien, Italien, Spanien und Rumänien liefen ebenfalls fast baugleiche LKW vom Band. In den Commonwealth Ländern Kanada, Australien und Grossbritannien (als „WOC1 light truck“) gab es sogar 3-achsige 6×4- und 6×6-Typen mit Allradantrieb von Marmon-Herrington (andere Frontscheibe und z.T. in die Kotflügel integrierte Scheinwerfer). So kam es zu der kuriosen Situation, daß die Ford LKW beiderseits der Fronten verwendet wurden und sog. „Beute“-Fahrzeuge sogar mit passenden Ersatzteilen versorgt werden konnten. Ford Köln stellte dazu Anweisungen zum Umbau von englischen, französischen und amerikanischen V8 LKW zusammen, aus denen auch hervorging welche Teile wo passen. Die Vierzylinder waren nicht für den Fronteinsatz gedacht.

Daten des Ford Truck B3000(S), V3000S, V3000A (4- und 5-Gang Getriebe mit Heckantrieb):

  • G198TS und G188TS: 1941-1943 (Lüfter auf Kurbelwelle montiert, Verteiler vorne)
  • G29T, G398TS und G388TS: 1943-1948 (Lüfter und Kühler höher gelegt, Verteiler hinten)
  • Ford Truck V3000S - G61T:
    • 3,9 Liter (239 Kubikzoll)
    • Seitenventil
    • V8
    • Benzin
    • 95 PS
    • 85 km/h
  • V3000A: Allrad Antrieb mit Reduktionsgetriebe
  • B3000:
    • 3,2/3,3 Liter
    • Vierzylinder
    • Benzin
    • 52 PS, im Holzgasbetrieb 40 PS (~77%)

Spätere Autos hatten dann Scheibenbremsen, selbst tragende Karosserien und diverse andere Verbesserungen aber keinen V8-SV-Motor mehr…

Cadillac

Dieser Motor wurde auch in US-Panzer des 2. Weltkrieges verbaut.

Karosserieform

Ford Modelle 1950-1953

  1. Mainline (Hauptmodelle) - Basismodelle
  2. Customline (Gebrauchsmodelle) - Mittelklasse
  3. Crestline (Krönungsmodelle) - Oberklasse
  • Ford Custom Deluxe (1950-1951) - die 1950-er Modelle sehen (meiner Meinung nach) deutlich besser aus als die von 1951 ⇒ siehe typische Weltkugel im Grill
    • Wie sein Schwestermodell Deluxe war er mit einem Reihensechszylindermotor mit 3703 ccm Hubraum, der 95 PS (70 kW) bei 3600/min leistete. Alternativ war ein V8-Flathead-Motor erhältlich, der aus 3,9l Hubraum eine Leistung von 100 PS (74 kW) bei 3600 U/min zog.
    • In zwei Jahren entstanden beachtliche 1.611.134 Exemplare. Im Modelljahr 1952 lösten die Modelle Customline und Crestline den Custom Deluxe ab.

1950

  • Ford Custom Deluxe Cabriolet:
  • Ford Custom Deluxe Fordor Sedan - Shoebox
    • 3-Gang Schaltgetriebe an der Lenksäule
    • die vordere Sitzbank ist verstellbar

1952

  • 1952 Ford - 1952 gab es eine Modellpflege; eine der wichtigsten Neuerungen, ist die Frontscheibe aus einem Stück; der V8-Flathead-Motor mit 3,9l Hubraum lieferte jetzt eine Leistung von 110 PS (81 kW) bei 3800 U/min.
    • Ford Courier Custom Delivery:
    • Ford Mainline Coupe Utility:

Ab 1954 wurden auch die großen (3,9l-) Versionen der guten V8-Flathead-Motoren nicht mehr verbaut.

typische Karosserien bei General Motors von 1941-1956

Cadillac

  • bis 1941:
  • ab 1942:
  • ab 1948:
  • ab 1950:
  • ab 1953:
  • ab 1955:

Autos mit Rundungen aus den 40-er Jahren

sedan = Limousine (Sänfte)
convertible = Kabrio
Skylark = Feldlerche
chieftain = Fürst

Buick (General Motors)

    • 1938: die Motorleistung vom Buick 8-Zylinder-Reihenmotor (Fireball 8) wurde von 130 auf 141 PS gesteigert
    • 1940: komplett neue Karosserien ohne Trittbretter
    • 1941: die Motorleistung wurde auf 165 PS gesteigert
    • 1941: neue Karosserie
    • 1941: Buick Roadmaster 71 Touring Sedan:
    • 1942: neue Karosserie (ab jetzt mit einem Kühlergrill wie ein Mund in einem traurigen Gesicht)
    • 1946: die Motorleistung sank wieder auf 144 PS:
    • 1949: die Motorleistung wurde auf 150 PS gesteigert
    • 1949: leicht veränderte Karosserie:
    • 1950: neue Karosserie
    • 1952: die Motorleistung wurde auf 170 PS gesteigert
    • 1952: leicht veränderte Karosserie
    • Buick Roadmaster Skylark Serie 70 Modell 76 X Cabriolet (1953):
    • 1954: neue Karosserie (ab jetzt ohne diese schönen Rundungen)
    • Buick baute erst ab 1953 (bis 1981) seine eigene V8-Motoren-Familie

Cadillac (General Motors)


Im Oktober 1935 wurde das Cadillac-Modellprogramm neu geordnet und umfasste die Ausführungen:

  1. Series 60: Radstand 307 cm mit 5,3-Liter-V8 als Einstiegsmodell (Series 60/61/62 waren die preiswerten Massenmodelle mit großen Stückzahlen)
  2. Series 70: Radstand 333
  3. Series 75 (viertürige Modelle mit 5-9 Sitzplätzen): Radstand 350,5 cm mit 5,7-Liter-V8, Gabelwinkel 90°
    • Die Series 75 machte zwar zumeist die stilistischen Änderungen der Ausgangsmodelle mit, hinkten technisch in manchen Jahren aber hinterher. Im Allgemeinen stand der 75 aber auf der technischen Höhe der anderen Cadillac-Wagen, besaß aber neben seinem längeren Radstand stets ein höheres Dach, das für mehr Kopfraum sorgte.
    • 1938 wurde der ursprünglich 135 PS starke V8 mit stehenden Ventilen auf 140 PS gesteigert
    • 1938/39 belief sich der Radstand auf 358 cm
    • 1940-1942 wurde der Radstand auf 345 cm reduziert
    • 1941 wurde der V8 auf 150 PS gesteigert
    • Benzineinspritzung wurde erst ab 1975 eingeführt
  4. Series 80: Radstand wie Series 70 aber mit Sechsliter-V12 mit einem Gabelwinkel von 45°
  5. Series 85: Radstand wie Series 75 aber mit Sechsliter-V12 mit einem Gabelwinkel von 45°
  6. Series 90: Radstand 391 cm mit 7,4-Liter-V16 als Spitzenmodell
    • Motor mit 45° Zylinderwinkel einem Hubraum von 7.407 cm³ (452 cu.in.) und einer Leistung von 185 bhp (136 kW) bei 3.800 U/min

Die preiswerteren Ausführungen erhielten Karosserien von „Fisher Bodies“, die Modelle Fleetwood bekamen Karosserien von „Fleetwood Metal Body Co.“.


    • Cadillac Series 61 Club Coupé, Modelljahr 1949:
    • 5,7-Liter-V8 mit stehenden Ventilen und 135 PS
    • 1940: 5,7-Liter-V8 mit stehenden Ventilen und 135 PS
    • Cadillac Series 62 Convertible, Modelljahr 1941:
    • 1941: 5,7-Liter-V8 mit 150 PS
    • 1946: leicht veränderte Karosserie
    • Cadillac Series 62 Convertible, Modelljahr 1947:
    • 1948: neue Karosserie mit ersten Heckflossen-Ansätzen (diese neue Karosserie bekamen die Modelle der Series 75 erst 1950)
    • Cadillac Series 62 Convertible, Modelljahr 1949:
    • 1949: neuer Motor mit 5,4-Liter-V8 mit hängenden Ventilen (OHV) und 160 PS (SAE-PS)
    • 1950: veränderte Karosserie
    • Cadillac Series 62 Convertible, Modelljahr 1951:
    • 1952: 5,4-Liter-V8 jetzt mit 190PS
    • 1953: 5,4-Liter-V8 jetzt mit 210 PS
    • 1953: veränderte Karosserie
    • 1954: 5,4-Liter-V8 jetzt mit 230 PS
    • 1955: 5,4-Liter-V8 jetzt mit 250 PS
    • Cadillac Series 62 Convertible, Modelljahr 1956:
    • 1956: der Motor wurde auf sechs Liter aufgebohrt und hatte jetzt 285 PS
  1. Cadillac Series 62 Convertible (1957-...) - diesen Modellen fehlen die schönen Rundungen…
    • 1957: 6-Liter-V8 jetzt mit 300 PS
    • 1957: 6-Liter-V8 jetzt mit 310 PS
    • 1957: neue Karosserie mit größeren Heckflossen-Ansätzen
    • 1958: neue Karosserie mit richtigen Heckflossen
    • 1959: 6,4-Liter-V8 jetzt mit 325 PS
    • 1959: neue Karosserie mit größeren Heckflossen
    • Cadillac Series 75 Sedan, Modelljahr 1947:
    • Cadillac Series 75 Fleetwood, Modelljahr 1947:
    • Cadillac Series 75 Fleetwood, Modelljahr 1951:
    • Cadillac Coupe DeVille (1950):

Chevrolet (General Motors)

    • Chevrolet Bel Air 2400C Hardtop-Coupé (1954):

Oldsmobile (General Motors)

Pontiac (General Motors)

    • 1940: Der seitengesteuerte Reihenachtzylindermotor schöpfte aus 4.079 cm³ eine Leistung von 103 bhp (76 kW) bei 3.700 min-1. Trockenkupplung, Dreiganggetriebe mit Mittelschaltung, Kardanwelle und hydraulische Vierradbremsen gehörten zum Standard. Wie der Deluxe besaß der Torpedo Einzelradaufhängung an der Vorderachse.
      • Pontiac Torpedo Six: Standard-Sechszylinder
      • Pontiac Torpedo Eight: Achtzylinders
    • 1841: neue Karosserien
    • Pontiac Streamliner Torpedo JB Coupé (1941):
    • 1942: neue Karosserien
    • Pontiac Torpedo Eight (1942 / 1946):
    • 1946: leicht veränderte Karosserien
    • 1947: leicht veränderte Karosserien
    • 1948: Die Leistung des Achtzylinders stieg auf 104 bhp (76,5 kW) (Normalausführung), bzw. 106 bhp (78 kW) (Hochleistungsausführung).
    • 1948: leicht veränderte Karosserien
    • Pontiac Torpedo Silver Streak (1948):
    • 1949: der Pontiac Torpedo wurde durch den Pontiac Streamliner ersetzt
    • 1949: neue, kleinere Pontonkarosserien eingeführt
      • Pontiac Streamliner Six: Standard-Sechszylinder (Serie 25)
      • Pontiac Streamliner Eight: Achtzylinders (Serie 27)
    • 1950: neuen Achtzylinder mit 4.395 cm3 Hubraum, der 108 - 113 bhp (79,5 - 83 kW) bei 3.600 U/min leistete
    • 1950: leicht veränderte Karosserien
    • 1951: der Achtzylindermotor bekam eine Kraftspritze und lieferte nun 116 oder 120 bhp (85 oder 88 kW)
    • 1951: leicht veränderte Karosserien
    • Pontiac Streamliner (1949–1951):
    • Pontiac Chieftain Limousine (1952):
    • 1951: die Produktion des Pontiac Streamliner wird eingestellt und er Pontiac Chieftain ist jetzt der letzte noch verbliebene Pontiac

Studebaker

    • Studebaker Champion (1950-1951): kleinstes Modell von Studebaker
    • Studebaker Commander (1950-1951):
    • Studebaker Land Cruiser (1950-1951): Modell mit verlängertem Radstand

Opel

6800 DM von 1948 (nach der Währungsreform) entsprechen ca. 20000 Euro von 2013

    • bis 1940 gab es als kleinen Bruder (mit gleichem Aussehen) zum Olympia auch noch den Kadett
      • Nach dem Krieg konnte die Kadett-Fertigung bei Opel nicht wieder aufgenommen werden, da die Produktionsanlagen als Reparationsleistung in die Sowjetunion gebracht wurden, wo der Kadett in kaum veränderter Form von 1947 bis 1954 als Moskwitsch 400 gebaut wurde. Im Werk verbliebene Opel-Ingenieure hatten die Fertigungsanlagen der Normal-Limousine während des Krieges für eine Fertigung eines Viertürers modifiziert, weshalb der Moskwitsch 400 nie zweitürig gebaut wurde.
    • bis 1937 mit dem SV-Motor (Side Valves oder Seitenventil-Anordnung: Motor mit stehenden Ventilen, auch Flathead genannt) mit 1,3 Liter und 24 PS (später 29 PS)
    • ab Ende 1937 einen völlig neu entwickelten 1,5-Liter OHV-Motor (obenliegende Ventile, die über Stößel und Kipphebel gesteuert wurden: Motor mit hängenden Ventilen) mit 37 PS
    • Opel Olympia Cabrio-Limousine (1950–1953):
    • Opel Olympia Kastenwagen, Baujahr 1951:

BMW

    • Der Motor des 326 war ein mit zwei Vergasern versehener Sechszylinder mit zwei Litern Hubraum mit einer Leistung von 50 PS. Das Getriebe hat vier Gänge, ist teilsynchronisiert und hat für die ersten zwei Gangstufen einen Freilauf. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei autobahngerechten 115 km/h.
    • Der längs hinter der Vorderachse eingebaute 6-Zylinder-Reihenmotor mit einem Hubraum von 1971 cm³ stimmte im Wesentlichen mit dem Motor des BMW 326 überein. Er hatte eine über Duplexkette angetriebene seitliche Nockenwelle, hängende Ventile und zwei Solex-Flachstromvergaser. Durch ein höheres Verdichtungsverhältnis (6,3:1 statt 6:1) und eine von 3750/min auf 4500/min angehobene Drehzahl leistete er allerdings 55 (40 kW) statt 50 PS (37 kW).
    • Synchronisiert waren bei dem anfänglichen Hurth-Getriebe nur der dritte und vierte Gang; der erste und zweite Gang hatten einen Freilauf. Das spätere ZF-Getriebe war vollsynchronisiert. Der Schalthebel lag in Wagenmitte.
    • Sechszylinder-Ottomotoren (OHV mit Stößel): 2,0 Liter mit 59 kW/80 PS
      • Zylinderkopf mit V-förmig hängenden Ventilen
      • 3-Vergaser-Anlage
      • Verdichtungsverhältnis von 7,5:1
      • Nenndrehzahl: 5000/min
    • Die Gelenke der Achsen wurden über eine Zentralschmieranlage mit 4,75 mm dicken Leitungen geschmiert, die der Fahrer etwa alle 150 km während der Fahrt mit einem Fußhebel im Innenraum zu betätigen hatte. Die damals üblichen Schmiernippel gab es nicht.
    • Der BMW 328 hat hinten angeschlagener Türen.
    • Das Fahrwerk war seiner Zeit voraus.
    • hydraulische Trommelbremsen
    • Höchstgeschwindigkeit: 150 km/h
    • vollsynchronisiertes Vierganggetriebe, Lenkradschaltung
    • Sechszylinder-Reihen-Ottomotoren: 2,0–3,2 Liter (48–118 kW)
    • vollsynchronisiertes Vierganggetriebe, Lenkradschaltung
    • 1954–1961: 2,6-Liter-V8-Motor
      • Der Motor des BMW 502 war der erste Achtzylinder, den BMW baute. Gleichzeitig war es der erste Achtzylinder aus deutscher Produktion nach dem Zweiten Weltkrieg und der erste serienmäßige Leichtmetall-V8-Motor der Welt. Aus der Gesamtkonstruktion von BMW 502 und BMW 3200 ergaben sich zwei Elemente, die der zu ihrer Zeit noch wenig beachteten passiven Sicherheit dienlich waren, und zwar zum einen eine relativ kurze Lenksäule und zum anderen der geschützt über der Hinterachse eingebaute Tank.
    • Nach nur 18 Monaten Entwicklungszeit feierten BMW 503 und BMW 507 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung im September 1955 ihr Debüt. Fachpresse und Publikum waren begeistert.
    • Ottomotoren: 3,2 Liter (103 kW)
    • Die Wagen der Serie 1 verfügen über eine Lenkradschaltung.
    • Die Wagen der Serie 2 hingegen besitzen eine Knüppelschaltung.
    • 1961–1963: Der 2,6-Liter-V8-Motor wurde 1961 im BMW 3200 S auf 3,2 Liter vergrößert.
    • Antrieb und Fahrwerk des BMW 502 bzw. 3200 S wurden auch für den BMW 503, den BMW 507 und den BMW 3200 CS („Bertone“) verwendet.

DIE ZUVERLÄSSIGSTEN MOTOREN DER WELT

Der sparsamste Motor Der Welt

fahrzeuge.txt · Zuletzt geändert: 2019/12/07 01:34 von manfred