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minimale_grundinstallation_von_ubuntu

====== minimale Grundinstallation ====== Hier wird eine //Minimalinstallation// von der CD //Ubuntu Server Edition 10.04 LTS// dokumentiert. ===== Installationsverlauf in Bildern ===== Nachdem die CD gestartet ist, muss man eine Sprache auswählen. Da wir hier Deutsche in Deutschland sind, besteht kein Grund eine andere Sprache als "Deutsch" auszuwählen: {{01_minimale_grundinstallation.png}} Jetzt bitte noch nicht die Installation starten: {{02_minimale_grundinstallation.png}} Erst gehen wir in's Menü "Optionen"! {{03_minimale_grundinstallation.png}} Der einzige Unterschied zwischen der //Standardinstallation// und der //Minimalinstallation// ist der, das man vor dem Installationsstart im Startmenü mit "[F4]" an Stelle von "Normal", den Menüpunkt "Ein Minimalsystem installieren" auswählt: {{04_minimale_grundinstallation.png}} Jetzt wird die Installation gestartet: {{05_minimale_grundinstallation.png}} Jetzt wird die Landesauswahl getroffen, danach richten sich die Voreinstellungen für z.B. Datum und Währung: {{06_minimale_grundinstallation.png}} Das Tastaturmodell wollen wir nicht automatisch erkennen lassen, da die manuelle Auswahl schneller geht und **immer** funktioniert: {{07_minimale_grundinstallation.png}} Hier wird die Sprache für das Ubuntu-Installations-Hauptmenü ausgewählt... verstehe ich zwar nicht, da wir das schon als aller erstes gemacht haben aber wenn Ubuntu das so will, dann müssen wir das so machen... {{08_minimale_grundinstallation.png}} Jetzt wählen wir das Tastaturmodell aus, also einfach wieder [Enter] drücken: {{09_minimale_grundinstallation.png}} Das dauert jetzt etwas: {{10_minimale_grundinstallation.png}} Jetzt will Ubuntu wissen, welche Netzwerkkarte mit einer Verbindung zum Internet angeschlossen ist: {{11_minimale_grundinstallation.png}} Wenn die Netzwerkkarte nicht per DHCP konfiguriert werden konnt, dann erscheint dieser Bildschirm: {{12_minimale_grundinstallation.png}} Entweder können wir hier mit dem obersten Menüpunkt die Prozedur für eine andere Karte durchführen oder wenn es dort kein DHCP gibt, machen wir es von Hand. {{13_minimale_grundinstallation.png}} Als erstes geben wir die IP-Adresse an, die diese Maschine in Zukunft haben soll: {{14_minimale_grundinstallation.png}} Jetzt muss die Netzwerkmaske noch eingegeben werden: {{15_minimale_grundinstallation.png}} Wenn kein Gateway existiert (z.B. wenn wir über einen Proxy gehen), dann lassen wir dieses Feld einfach leer: {{16_minimale_grundinstallation.png}} Hier wir die Adresse für den Nameserver (DNS) eingegeben: {{17_minimale_grundinstallation.png}} Hier wird der zukünftige Hostname (z.B.: "Fritz") eingegeben, **nicht der FQDN** (wie z.B.: fritz.domain.de): {{18_minimale_grundinstallation.png}} Jetzt kommt der Domainname (z.B.: "domain.de"), der oben **nicht** mit dem Hostnamen zusammen eingegeben wurde: {{19_minimale_grundinstallation.png}} Bei der Festplattenpartitionierung gehen wir am besten "Manuell" vor. (Sollte man Probleme beim löschen von Partitionen haben, dann kann man erst den Menüpunkt "Geführt - verwende vollständige Festplatte" auswählen. Denn dann wird die Platte von Ubuntu sauber gemacht. Anschließend muss man dann aber wieder zurück gehen und nocheinmal hier in das Menü "Manuell" einsteigen.) {{20_minimale_grundinstallation.png}} Als erstes löschen wir die //logischen// laufwerke: {{21_minimale_grundinstallation.png}} {{22_minimale_grundinstallation.png}} dann erst die //primären//: {{23_minimale_grundinstallation.png}} {{24_minimale_grundinstallation.png}} Jetzt ist die Platte leer, und wir können unsere Partitionen nach unseren Vorstellungen anlegen. Dazu gehen wir auf den freien Speicherbereich: {{25_minimale_grundinstallation.png}} {{26_minimale_grundinstallation.png}} Die "root"-Partition kann zwischen 4 und 20 GB groß sein, da wir hier mehr als genug Plattenplatz haben, machen wir die mal 20GB groß: {{27_minimale_grundinstallation.png}} Auf jedenfall machen wir hierfür eine //primäre// partition: {{28_minimale_grundinstallation.png}} Sie sollte auch am Anfang stehen: {{29_minimale_grundinstallation.png}} Das "ext4"-Dateisystem ist wohl stabil und wird nativ vom Kernel unterstütz hat aber sonst nichts zu bieten: {{30_minimale_grundinstallation.png}} Deshalb wählen wir das "JFS"-Dateisystem aus, es ist genauso stabil, sehr schnell und führt seinen Dateisystem-Check in einer rasenden Geschwindigkeit aus: {{31_minimale_grundinstallation.png}} Als Einhängepunkt (mount point) wird natürlich "/" ausgewählt: {{32_minimale_grundinstallation.png}} Um es ordentlich zu machen, vergeben wir ihm noch einen //eindeutigen// und //sprechenden// Namen: {{33_minimale_grundinstallation.png}} Standardmäßig ist das Bootflag ausgeschaltet, wir brauchen es aber eingeschaltet: {{34_minimale_grundinstallation.png}} Jetzt sind wir mit der ersten Partition fertig: {{35_minimale_grundinstallation.png}} Und wieder gehen wir auf den freien Speicherbereich um die zweite Partition anzulegen: {{36_minimale_grundinstallation.png}} Jetzt erstellen wir noch eine kleine SWAP-Partition: {{37_minimale_grundinstallation.png}} Im Normalfall ist einfache RAM-Größe genug, wenn das system mit mehr als 10 GB swap't, dann ist es ohnehin so langsam, dass es seine Arbeit nicht mehr machen kann. {{38_minimale_grundinstallation.png}} {{39_minimale_grundinstallation.png}} {{40_minimale_grundinstallation.png}} {{41_minimale_grundinstallation.png}} Hier wird der Bereich als SWAP markiert: {{42_minimale_grundinstallation.png}} {{43_minimale_grundinstallation.png}} {{44_minimale_grundinstallation.png}} {{45_minimale_grundinstallation.png}} Hier ändern wir nix, da der gesammte Rest in die zweite Partition (LVM) soll: {{46_minimale_grundinstallation.png}} Die machen wir auch wieder zu einer //primären// Partition: {{47_minimale_grundinstallation.png}} {{48_minimale_grundinstallation.png}} Das muss natürlich als //LVM// markiert werden: {{49_minimale_grundinstallation.png}} {{50_minimale_grundinstallation.png}} Jetzt müssen wir das //LVM// konfigurieren: {{51_minimale_grundinstallation.png}} Natürlich müssen unsere Angaben jetzt endlich auf die Platte geschrieben werden, damit es weiter geht: {{52_minimale_grundinstallation.png}} Als erstes muss eine //Volumen-Gruppe// angelegt werden: {{53_minimale_grundinstallation.png}} Da hier nur Systemgeschichten rein sollen, nennen wir sie ganz treffend "system": {{54_minimale_grundinstallation.png}} Hier muss die Partition, auf der die //Volumen-Gruppe// liegen soll ausgewählt werden. Das ist sicherlich für das Initialisieren des //LVM// nötig: {{55_minimale_grundinstallation.png}} Jetzt können wir endlich ein Laufwerk im //LVM// anlegen, ein sogenanntes //Logisches Volumen//. Das ist wie eine Partition in einer Partition. {{56_minimale_grundinstallation.png}} Jetzt müssen wir noch angeben in welcher //Volumen-Gruppe// das Laufwerk angelegt werden soll aber das ist leicht, da wir ja bis jetzt nur eine //Volumen-Gruppe// haben: {{57_minimale_grundinstallation.png}} Wir lagern am besten den "/tmp"-Bereich auch in ein eigenes Laufwerk aus, da so das zuschreiben unserer "root"-Partition über diesen Weg verhindert wird und weil wir so aus Sicherheitsgründen über die Mount-Parameter das ausführen von Programmen und Scripten im "/tmp"-Bereich verhindern können. {{58_minimale_grundinstallation.png}} 8GB sollten hier auch reichen, sonst kann man (dank //LVM//) den Bereich mal eben beliebig vergrößern: {{59_minimale_grundinstallation.png}} Mehr //Logische Volumen// brauchen wir zur Installation nicht, das wars an dieser Stelle erstmal: {{60_minimale_grundinstallation.png}} Jetzt geht es mit den Einstellungen der soeben angelegt //Logischen Volumen// weiter, zuerst nehmen wir uns mal das "swap"-Volumen vor: {{61_minimale_grundinstallation.png}} {{62_minimale_grundinstallation.png}} Hier verwenden wir auch das "JFS"-Dateisystem: {{63_minimale_grundinstallation.png}} {{64_minimale_grundinstallation.png}} {{65_minimale_grundinstallation.png}} {{66_minimale_grundinstallation.png}} So wird das ausführen von Programmen und Scripten im "/tmp"-Bereich verhindert, das bringt ein Stück mehr Sicherheit: {{67_minimale_grundinstallation.png}} {{68_minimale_grundinstallation.png}} Der Ordnunghalber bekommt dieses Laufwerk auch einen //eindeutigen// und //sprechenden// Namen: {{69_minimale_grundinstallation.png}} Das wars auch schon für den "/tmp"-Bereich: {{70_minimale_grundinstallation.png}} {{71_minimale_grundinstallation.png}} {{72_minimale_grundinstallation.png}} {{73_minimale_grundinstallation.png}} Dieser Name ist "prosa"... {{74_minimale_grundinstallation.png}} Das ist der "Login"-Name, der ist **wichtig**: {{75_minimale_grundinstallation.png}} Das Passwort muss nicht nur sicher sein, sondern man muss es sich auch merken können, sonst werden die "sicheren" Passwörter bloß unter die Tastatur geschrieben... {{76_minimale_grundinstallation.png}} ...und nicht vertippen! {{77_minimale_grundinstallation.png}} Lieber nicht verschlüsseln, denn das ist ja kein Laptop: {{78_minimale_grundinstallation.png}} Der Proxy wird in diesem Format eingegeben: {{79_minimale_grundinstallation.png}} ... bitte einen Moment warten ... {{80_minimale_grundinstallation.png}} Es wurde festgelegt, dass wir die Sicherheitsupdates automatisch einspielen lassen: {{81_minimale_grundinstallation.png}} Der "OpenSSH-Server" ist ganz wichtig! Der soll nach dem Bootvorgang **immer** gestartet werden, sonst können wir uns nicht übers Netz einloggen: {{82_minimale_grundinstallation.png}} ...das dauert jetzt ein Weilchen: {{83_minimale_grundinstallation.png}} Da auf dem Rechner nichts anderes als dieses OS etwas zu suchen hat, können wir den GRUB absolut beruhigt in den MBR schreiben: {{84_minimale_grundinstallation.png}} **FERTIG!** {{85_minimale_grundinstallation.png}} ===== übliche Nacharbeiten ===== Jetzt sind noch die individuellen Anpassungen nötig. Als erstes setzen wir das "root"-Passwort, damit wir uns auch per Netz direkt einloggen können (ich weiß, es ist ein potentielles Sicherheitsloch...): # sudo su - # passwd Damit man beim hochfahren auch die Kernel-Meldungen sieht: # vi /etc/default/grub Diese Zeile auskommentieren: #GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet" Und nun pfeifen wir mal die, zur Zeit verfühgbaren, Aktuallisierungen rein: # aptitude update && aptitude -y safe-upgrade && aptitude autoclean

minimale_grundinstallation_von_ubuntu.txt · Zuletzt geändert: 2016/04/13 00:50 (Externe Bearbeitung)