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was_ist_der_treibstoff_von_einem_perpeduum_mobile

====== Was ist der Treibstoff von einem Perpeduum mobile? ====== siehe auch: "Perpetuum mobile" Arthur W. J. G. Ord-Hume ISBN-10: 3864451493 ISBN-13: 978-3864451492 Originaltitel: "Perpetual Motion" (ASIN: B00C0Z5S3M) ===== Was ist ein Perpeduum mobile ===== Perpeduum: fortlaufend, ununterbrochen, ständig mobile: beweglich, bewegen Perpeduum mobile: ständig bewegen ...also ein Gerät, welches ständig in Bewegung ist... In der Wissenschaft und Technik geht man davon aus, dass es kein //Perpeduum mobile der ersten Art// geben kann, da soein Gerät (der Annahme nach) ohne Energieaufnahme kontinuierlich Energie abgibt. Ein //Perpeduum mobile der zweiten Art// wäre eine Wärmepumpe, die ihre Energie aus der Umgebungswärme bezieht und in Form einer anderen Energieform wieder abgibt. Man bestreitet die Existens soeiner Maschine, da der Definition nach die Wärmeenergie nicht in eine höherwertige Energieform umgewandelt werden kann... Ein //Perpeduum mobile der dritten Art// wäre zum Beispiel ein Supraleiter oder ein rotierendes Planetensystem, indem die vorhandene Energie immer erhalten bleibt und nicht "verbraucht" weil es in soeinem System keine Verluste gibt. All diese Aussagen wurden von der wissenschaftliche Welt unter der arroganten Annahmen getroffen, dass man bereits alle nutzbaren Energieformen und Energiequellen im Universum kennt und es keine weiteren technisch nutzbaren Energiequellen gibt... Auf der anderen Seite wird aber geäußert, dass der weitaus größte Teil der Masse im Universum noch unbekannt ist. Diesen unbekannten Teil nennt man "schwarze Materie". Im letzten Jahrhundert wurden zwei Teilchen beschrieben, die man zur "schwarzen Materie" zählen könnte: das Neutrino und das Tachyon. ===== Neutrino ===== Beim radioaktiven Beta-Minus-Zerfall wurde zunächst nur ein ausgesandtes Elektron beobachtet. Damit ließ sich das kontinuierliche Energiespektrum der Beta-Elektronen nicht plausibel erklären. Das führte Wolfgang Pauli dazu, ein neues Elementarteilchen anzunehmen, das von den Detektoren unbeobachtet gleichzeitig mit dem Elektron aus dem Kern ausgesandt wird. Dieses Teilchen trägt einen Teil der beim Zerfall freiwerdenden Energie davon. Pauli schlug in einem Brief vom 4. Dezember 1930 dieses hypothetische Teilchen vor, das er zunächst Neutron nannte. Enrico Fermi, der eine Theorie über die grundlegenden Eigenschaften und Wechselwirkungen dieses Teilchens ausarbeitete, benannte es in Neutrino (italienisch für „kleines Neutron“, „Neutrönchen“) um, um einen Konflikt mit dem heute unter gleichem Namen bekannten Teilchen zu vermeiden. Erst 1933 präsentierte Pauli seine Hypothese einem breiteren Publikum und stellte die Frage nach einem möglichen experimentellen Nachweis. Pauli nahm an, dass das Neutrino nur äußerst schwer nachweisbar sei. Tatsächlich erfolgte die erste Beobachtung erst 23 Jahre später, im Jahre 1956 an einem der ersten großen Kernreaktoren mit dem Cowan-Reines-Neutrinoexperiment. Aufgrund ihrer geringen Masse wird erwartet, dass in teilchenphysikalischen Prozessen erzeugte Neutrinos sich mit nahezu Vakuumlichtgeschwindigkeit bewegen. In mehreren Experimenten wurde die Geschwindigkeit von Neutrinos gemessen und eine Übereinstimmung innerhalb der Messgenauigkeit mit der theoretischen Vorhersage beobachtet. Die Durchdringungsfähigkeit hängt von der Energie der Neutrinos ab. Mit zunehmender Energie nimmt der Wirkungsquerschnitt der Neutrinos zu und die mittlere freie Weglänge entsprechend ab. Zum Beispiel beträgt bei 1000 TeV Energie die mittlere freie Weglänge der Neutrinos in der Erde etwa einen Erddurchmesser. Das bedeutet, dass bei einem Flug senkrecht durch die Erde etwa zwei Drittel solcher Neutrinos wechselwirken, während ein Drittel ungehindert durch die Erde durchfliegt. Bei 11 MeV ist die mittlere freie Weglänge in Blei bereits 350 Milliarden km, und in der Erde würden von einer Milliarde Neutrinos im Schnitt etwa drei eine Wechselwirkung eingehen, während die restlichen ungehindert durchfliegen. Zum Vergleich: Der größte Teilchenbeschleuniger der Welt, der LHC, erzeugt Teilchen mit einer Energie von 7 TeV pro Nukleon, die Sonne produziert hauptsächlich Neutrinos mit Energien unter 10 MeV. Zum 150. Geburtstag von Nikola Tesla wurde in der renomierten eidgenössischen technischen Hochschule in Zürich eine Sonderausstellung eröffnet. Auf Einladung der "Tesla Society Schweiz" (http://www.teslasociety.ch/) hielt Prof. Meyl den Fachvortrag. Dabei zitierte er einen Artikel vom 2. Feb. 1932 aus der New York Times, in dem Nikola Tesla eine Strahlung beschreibt, die aus der Sonne kommt, aus unfassbar kleinen Partikeln besteht und tausende von Meilen fester Materie durchschlägt. Genau diese Eigenschaft hat nach heutiger Kenntnis nur die Neutrinostrahlung. ===== Schlußvolgerung ===== Wenn wir also den größten Teil der uns umgebenden Materie im Universum nicht begreifen und viele Ursachen von Wechselwirkungen in der uns bekannten Technik nicht erklären können (bis heute kann z.B. keiner genau erklären was Elektrizität ist), dann ist es doch sehr naheliegend anzunehmen, dass es noch ein paar unentdeckte Energiequellen geben könnte. Wenn wir jetzt von einem //Perpeduum mobile der zweiten Art// ausgehen, welches an statt Wärmeenergie, eine unbekannte Strahlungsenergie aus der "schwarzen Materie" nutzt, die z.B. mit der Gravitation, der Trägheit oder dem Magnetismus unter bestimmten Umständen in Wechselwirkung treten kann, nutzt, dann wäre eine solche Maschine nicht nur denkbar, sondern u.u. auch sehr leistungsfähig.

was_ist_der_treibstoff_von_einem_perpeduum_mobile.txt · Zuletzt geändert: 2016/04/13 00:50 (Externe Bearbeitung)