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Das Findelkind

Quelle: lustig

Bekanntmachung

In unserer Firma wurde ein Säugling gefunden und bei der Betriebsleitung abgegeben.

Untersuchung und Aufklärung, ob dieser Findling ein Produkt des Betriebes ist und ob ein Firmenangehöriger daran beteiligt war!

Nach vierwöchiger Untersuchung dieses Falles sind wir der Überzeugung, daß der Findling kein Produkt unserer Firma sein kann.

Begründung

  1. In unserem Betrieb wurde noch nie etwas mit Lust und Liebe gemacht.
  2. In unserem Betrieb haben noch nie zwei so eng zusammengearbeitet.
  3. In unserem Betrieb wurde noch nie etwas gemacht, was Hand und Fuß hat.
  4. Bei uns im Betrieb ist es noch nie vorgekommen, daß nach 9 Monaten etwas fertig geworden wäre.

- die Geschäftsleitung

wir sind wieder im "Osten"

Liebe Genossinnen und Genossen,

nach jahrelangen Beobachtungen können wir nun zufrieden sagen, wir sind wieder zu Hause.

„Die BRD mein Heimatland“ oder „Wie Mutti (Änschie) den Kapitalismus besiegt hat“.

30 Gründe, warum es wieder gut ist ein Ostdeutscher zu sein:

1. Verkehrswesen

  • jedes 5. Auto ist ein Skoda
  • Trabbi, Wartburg und W50 fahren immer noch auf den Straßen
  • die Straßen sind so kaputt wie 1985
  • die Benzinpreise sind auch wie 1985
  • S-Bahn fährt nach Notfahrplan
  • die Bundesbahn ist nie pünktlich und fast alle Züge sind defekt
  • Winterdienst auf den Straßen gibt es nur in Berlin

2. Politik

  • Staatsoberhaupt ist eine Frau aus Mecklenburg-Vorpommern
  • die Meinungsfreiheit ist eingeschränkt (siehe Tilo Sarazin)
  • egal welche Partei (alles Kandidaten der nationalen Front), man wählt, es bleibt alles beim Alten
  • es gibt wieder Montags-Demos (Stuttgart-21)
  • FDJ Kundgebungen heißen jetzt Loveparade
  • Russland und China sind die stärksten Weltmächte und die USA hoch verschuldet bei China
  • in Afrika entstehen neue Sozialistische Staaten
  • Firmen bespitzeln wieder ihre Mitarbeiter (Telekom)

3. Wirtschaft

  • Saisonartikel wie Streusalz und Schneeschieber sind nur mit guten Beziehungen zur „HO“ oder „Konsum“ zu bekommen
  • wir sind abhängig vom russischem Erdgas und polnischer Steinkohle
  • deutsche Firmen gehören teilweise mächtigen Russen
  • es gibt wieder Pfandflaschen und Flaschensammler
  • Papier und andere Altstoffe werden wieder gesammelt und gegen Geld abgegeben
  • Bierdosen sind wieder sehr selten geworden
  • es wird wieder mit Holz und Kohle geheizt
  • die ersten Banken sind verstaatlicht (Volkseigentum)
  • ein großer Teil des Volkes arbeitet nicht, hat aber ein volles Einkommen (die Funktionäre heißen jetzt Beamte)
  • Warteschlangen vor Schaltern und Kassen sind wieder üblich
  • Eltern bekommen wieder Kindergeld

4. Bildung

Liebe Genossen, wo wir sind ist vorne!

Weiter so!

Mit sozialistischen Grüßen

Euer Wandzeitungsredakteur

Urlaub in Irland

Ein einsamer Tourist ging durch die steinige Landschaft von Irland und traf dabei auf einen Brunnen, der auf weiter Flur alleine da stand.

Da kam ihm der Gedanke, wie tief der Brunnen wohl sei…

Er warf einen Stein hinein… nichts zu hören. Dann nahm er einen größeren Stein, der Faust-großen war und warf ihn rein… nichts. Nun nahm er einen Stein in der größe eines kleinen Fußball's… wieder nichts. Jetzt nahm er einen so großen Stein, den er kaum noch tragen konnte und warf ihn mit letzter Kraft über den Brunnenrand… Da hörte er gallopierende Geräusche! Er drehte sich um, da sah er eine Ziege in vollem Gallop auf ihn zurennen, im letzten Moment konnte er zur Seite springen. Da sprang die Ziege Kopfüber in den Brunnen…

Völlig verstört von diesem Erlebnis, ging er sehr Nachdenklich weiter… Da traf er auf einen Einheimischen, der fragte ihn ob er seine Ziege gesehen hatte. Daraufhin berichtete der Tourist dem Einheimischen von seinem schokierendem Erlebnis. Der Einheimische erwiederte daraufhin, das kann nicht meine Ziege gewesen sein, denn die hatte ich an so einem riesen Stein festgebunden…

Management: Wettrudern

Vor einiger Zeit verabredete eine deutsche Firma ein jährliches Wettrudern gegen eine japanische Firma, das mit einem Achter auf dem Rhein ausgetragen wurde. Beide Mannschaften trainierten lange und hart, um ihre höchsten Leistungen zu erreichen.

Als der grosse Tag kam, waren beide Mannschaften topfit, doch die Japaner gewannen das Rennen mit einem Vorsprung von einem Kilometer.

Nach dieser Niederlage war das deutsche Team sehr betroffen, und die Moral war auf dem Tiefpunkt. Das obere Management entschied, dass der Grund für diese vernichtende Niederlage unbedingt herausgefunden werden müsse.

Ein Projektteam wurde eingesetzt, um das Problem zu untersuchen und um geeignete Abhilfemaßnahmen zu empfehlen. Nach langen Untersuchungen fand man heraus, dass bei den Japanern sieben Leute ruderten und ein Mann steuerte, während im deutschen Team ein Mann ruderte und sieben steuerten.

Das obere Management engagierte sofort eine Beraterfirma, die eine Studie über die Struktur des deutschen Teams anfertigen sollte. Nach einigen Monaten und beträchtlichen Kosten kamen die Berater zu dem Schluss, dass zu viele Leute steuerten und zu wenige ruderten.

Um eine weitere Niederlage gegen die Japaner vorzubeugen, wurde die Teamstruktur geändert. Es gab jetzt vier Steuerleute, zwei Obersteuerleute, einen Steuerdirektor und einen Ruderer. Ausserdem wurde für den Ruderer ein Leistungsbewertungssystem eingeführt, um ihm mehr Ansporn zu geben. Wir müssen seinen Aufgabenbereich erweitern und ihm mehr Verantwortung geben.

Im nächsten Jahr gewannen die Japaner mit einem Vorsprung von zwei Kilometern. Das Management entliess den Ruderer wegen schlechter Leistungen, verkaufte die Ruder und stoppte alle Investitionen in ein neues Boot. Der Beratungsfirma wurde ein Lob ausgesprochen, und das eingesparte Geld wurde dem oberen Management ausbezahlt.

MAL ANDERS HERUM

Wenn Ihr wirklich etwas erleben möchtet, bereitet Euch doch mal auf ein richtiges Abenteuer vor, wie Ihr es Euch niemals hättet vorstellen können:

Gehen Sie illegal nach Serbien, Türkei, Pakistan, Afghanistan, Irak, Nigeria oder Marokko.

Sorgen Sie sich nicht um Visa, internationale Gesetze, Immigrationsregeln oder ähnliche, lächerliche Vorschriften.

Wenn Sie dort angekommen sind, fordern Sie umgehend von der lokalen Behörde eine kostenlose medizinische Versorgung für sich und Ihre ganze Familie.

Bestehen Sie darauf, dass alle Mitarbeiter bei der Krankenkasse Deutsch sprechen und dass die Kliniken Ihr Essen nur so vorbereiten, wie Sie es in Deutschland und Österreich gewohnt sind.

Bestehen Sie darauf, dass alle Formulare, Anfragen und Dokumente in Ihre Sprache übersetzt werden.

Weisen Sie Kritik an Ihrem Verhalten empört zurück indem Sie ausdrücklich betonen:

„Das hat mit meiner Kultur und Religion zu tun; davon versteht Ihr nichts“.

Behalten Sie unbedingt Ihre ursprüngliche Identität. Hängen Sie eine Fahne von Ihrem westlichen Land ans Fenster (am Auto geht es auch, vergessen Sie das nicht).

Sprechen Sie sowohl zu Hause als auch anderswo nur Deutsch und sorgen Sie dafür, dass auch Ihre Kinder sich ähnlich verhalten.

Fordern Sie unbedingt, dass an Musikschulen westliche Kultur unterrichtet wird.

Verlangen Sie sofort und bedingungslos einen Führerschein, eine Aufenthaltsgenehmigung und was Ihnen sonst noch einfallen könnte.

Lassen Sie sich nicht diskriminieren, bestehen sie auf Ihr gutes Recht, verlangen Sie Kindergeld.

Betrachten Sie den Besitz dieser Dokumente als eine Rechtfertigung Ihrer illegalen Präsenz in Serbien, Türkei, Pakistan, Afghanistan, Irak, Nigerien oder Marokko.

Fahren Sie ohne Autoversicherung. Die ist nur für die Einheimischen erforderlich.

Organisieren Sie Protestzüge gegen Ihr Gastland und dessen Einwohner, unterstützen Sie ausnahmslos Gewalt gegen Nicht-Weiße, Nicht-Christen und gegen eine Regierung, die Sie ins Land gelassen hat.

Verlangen Sie, dass Ihre Frau (auch wenn Sie sich inzwischen 4 davon angeschafft haben) sich nicht vermummen muss, keine Burka zu tragen hat.

VIEL GLÜCK WÜNSCHEN WIR IHNEN DABEI! IN DEUTSCHLAND UND ÖSTERREICH IST DAS ALLES MÖGLICH!

In Deutschland UND Österreich kann das alles erfolgen, weil wir hier von politisch korrekten Idioten regiert werden.

Mit Grüßen an: SPD - SPÖ - GRÜNE - LINKE - CARITAS und Multikulti der linken Presse.

Klarstellung

Ich glaube nicht, dass sich alle Migranten in der beschriebenen Weise verhalten. Es gibt viele Beispiele dafür, wie sich z.B. Deutsche im Ausland sehr respektlos gegenüber ihren Gastgebern verhalten!

Dass ähnliche Rechte, wie sie hier in Deutschland für Ausländer bestehen, mir als Deutschem in z.B. der Türkei nicht gewährt werden ist mir schon klar. Ich würde aber andererseits nicht gerne tauschen und eine „türkische Demokratie“ hier in Deutschland haben.

Aber die „Ratlosigkeit“ unserer Regierung provoziert ein solches „undifferenziertes Meinungsbild“.

Wichtig finde ich schon, dass einem das nicht „am verlängerten Rücken“ vorbei geht.

Wie man einer Katze eine Pille verabreicht!

Das also zum Thema KATZE…

Nehmen Sie die Katze in die Beuge Ihres linken Armes, so als ob Sie ein Baby

Halten. Legen Sie den rechten Daumen und Mittelfinger an beiden Seiten des Mäulchens an, und üben Sie sanften Druck aus bis die Katze es öffnet.

Schieben Sie die Pille hinein, und lassen Sie die Katze das Mäulchen schließen.

Sammeln Sie die Pille vom Boden auf, und holen Sie die Katze hinterm Sofa vor. Nehmen Sie sie wieder auf den Arm, und wiederholen Sie den Vorgang.

Holen Sie die Katze aus dem Schlafzimmer, und schmeißen Sie die angesabberte Pille weg. Nehmen Sie eine neue Pille aus der Verpackung, die Katze erneut auf den Arm, und halten Sie die Tatzen mit der linken Hand.

Zwingen Sie den Kiefer auf, und schieben Sie die Pille in den hinteren Bereich des Mäulchens. Schließen Sie es, und zählen Sie bis 10.

Angeln Sie die Pille aus dem Goldfischglas und die Katze von der Garderobe. Rufen Sie Ihren Mann aus dem Garten.

Knien Sie sich auf den Boden, und klemmen Sie die Katze zwischen die Knie. Halten Sie die Vorderpfoten fest. Ignorieren Sie das Knurren der Katze. Bitten Sie Ihren Mann, den Kopf der Katze festzuhalten und ihr ein Holzlineal in den Hals zu schieben. Lassen Sie die Pille das Lineal runterkullern, und reiben Sie anschließend den Katzenhals.

Pflücken Sie die Katze aus dem Vorhang. Nehmen Sie eine neue Pille aus der Verpackung. Notieren Sie sich, ein neues Lineal zu kaufen und den Vorhang zu flicken.

Wickeln Sie die Katze in ein großes Handtuch. Drapieren Sie die Pille in das Endstück eines Strohhalmes. Bitten Sie Ihren Mann, die Katze in den Schwitzkasten zu nehmen, so dass lediglich der Kopf durch die Ellenbogenbeuge guckt. Hebeln Sie das Katzenmäulchen mit Hilfe eines Kugelschreibers auf, und pusten Sie die Pille in ihren Hals.

Überprüfen Sie die Packungsbeilage, um sicher zu gehen, dass die Pille für Menschen harmlos ist. Trinken Sie ein Glas Wasser, um den Geschmack loszuwerden. Verbinden Sie den Arm Ihres Mannes, und entfernen Sie das Blut aus dem Teppich mit kaltem Wasser und Seife.

Holen Sie die Katze aus dem Gartenhäuschen des Nachbarn. Nehmen Sie eine neue Pille. Stecken Sie die Katze in einen Schrank, und schließen Sie die Tür in Höhe des Nackens, so dass der Kopf herausschaut. Hebeln Sie das Mäulchen mit einem Dessert-Löffel auf. Flitschen Sie die Pille mit einem Gummiband in den Rachen.

Holen Sie einen Schraubenzieher aus der Garage, und hängen Sie die Tür zurück in die Angeln. Legen Sie kalte Kompressen auf Ihr Gesicht, und überprüfen Sie das Datum Ihrer letzen Tetanusimpfung. Werfen Sie Ihr blutbesprenkeltes T-Shirt weg, und holen Sie ein neues aus dem Schlafzimmer.

Lassen Sie die Feuerwehr die Katze aus dem Baum auf der gegenüberliegenden Staßenseite holen. Entschuldigen Sie sich beim Nachbarn, der in den Zaun gefahren ist, um der Katze auszuweichen. Nehmen Sie die letzte Pille aus der Packung. Binden Sie die Vorder- und Hinterpfoten der Katze mit Wäscheleine zusammen. Knüpfen Sie sie an die Beine des Esstisches. Ziehen Sie sich Gartenhandschuhe über, öffnen Sie das Mäulchen mit Hilfe eines Brecheisens. Stopfen Sie die Pille hinein, gefolgt von einem großen Stück Filetsteak. Halten Sie den Kopf der Katze senkrecht, und schütten Sie Wasser hinterher, um die Pille herunterzuspülen.

Lassen Sie sich von Ihrem Mann ins Krankenhaus fahren. Sitzen Sie still, während der Arzt Finger und Arm näht und Ihnen die Pille aus dem Auge entfernt. Halten Sie auf dem Rückweg am Möbelhaus an, und bestellen Sie einen neuen Tisch.

Erschießen Sie die Katze, und besorgen Sie sich einen Hund !

Ich liebe Schnee

Ich liebe Schnee

8.Dezember 18:00

Es hat angefangen zu schneien. Der erste Schnee in diesem Jahr. Meine Frau und ich haben unsere Cocktails genommen und stundenlang am Fenster gesessen und zugesehen wie riesige weiße Flocken vom Himmel herunter schweben. Es sah aus wie im Märchen. So romantisch – wir fühlten uns wie frisch verheiratet. Ich liebe Schnee.

9.Dezember

Als wir wach wurden, hatte eine riesige wunderschöne Decke aus weißem Schnee jeden Zentimeter der Landschaft zugedeckt. Was für ein phantastischer Anblick! Kann es einen schöneren Platz auf der Welt geben? Hierher zu ziehen war die beste Idee, die ich je in meinem Leben hatte. Habe zum ersten Mal seit Jahren wieder Schnee geschaufelt und fühlte mich wieder wie ein kleiner Junge. Habe die Einfahrt und den Bürgersteig freigeschaufelt. Heute Nachmittag kam der Schneepflug vorbei und hat den Bürgersteig und die Einfahrt wieder zugeschoben, also holte ich die Schaufel wieder heraus. Was für ein tolles Leben.

12.Dezember

Die Sonne hat unseren ganzen tollen Schnee geschmolzen. Was für eine Enttäuschung. Mein Nachbar hat gesagt, daß ich mir keine Sorgen machen soll, wir werden definitiv eine weiße Weihnacht haben. Kein Schnee zu Weihnachten wäre schrecklich! Bob sagt, daß wir bis zum Jahresende so viel Schnee haben werden, daß ich nie wieder Schnee sehen will. Ich glaube nicht, daß das möglich ist. Bob ist sehr nett – ich bin froh, daß er unser Nachbar ist.

14.Dezember

Schnee, wundervoller Schnee, 130 cm letzte Nacht. Die Temperatur ist auf -20 Grad gesunken. Die Kälte läßt alles glitzern. Der Wind nahm mir den Atem, aber ich habe mich beim Schaufeln wieder aufgewärmt. Das ist ein Leben! Der Schneepflug kam heute Nachmittag wieder zurück und hat wieder alles zugeschoben. Mir war nicht klar, daß ich soviel würde schaufeln müssen, aber so komme ich wieder in Form. Wünschte, ich würde nicht so Pusten und Schnaufen.

15.Dezember

60 cm Vorhersage. Habe meinen Kombi verkauft und einen Jeep gekauft. Und Winterreifen für das Auto meiner Frau und zwei Extraschaufeln- Habe den Kühlschrank aufgefüllt. Meine Frau will einen Holzofen, falls der Strom ausfällt. Das ist lächerlich – schließlich sind wir doch nicht in Alaska.

16.Dezember

Eissturm heute Morgen. Bin in der Einfahrt auf den Arsch gefallen, als ich Salz streuen wollte. Tut höllisch weh. Meine Frau hat eine Stunde gelacht. Das finde ich ziemlich grausam.

17.Dezember

Immer noch weit unter Null. Die Straßen sind zu vereist, um irgendwohin zu kommen. Der Strom war 5 Stunden weg. Mußte mich in Decken wickeln, um nicht zu erfrieren. Kein Fernseher. Nichts zu tun, als meine Frau anzustarren und zu versuchen, sie zu irritieren. Glaube, wir hätten doch einen Holzofen kaufen sollen, würde das aber nie zugeben. Ich hasse es, wenn sie Recht hat! Ich hasse es, in meinem eigenen Wohnzimmer zu erfrieren!

20.Dezember

Der Strom ist wieder da, aber noch mal 40 cm von dem verdammten Zeug, letzte Nacht! Noch mehr zu schaufeln. Hat den ganzen Tag gedauert. Der beschissene Schneepflug kam zweimal vorbei. Habe versucht eines der Nachbarskinder zum Schaufeln zu überreden. Aber die sagen, sie hätten keine Zeit, weil sie Hockey spielen müssen. Ich glaube, daß sie lügen. Wollte eine Schneefräse im Baumarkt kaufen. Die hatten keine mehr. Kriegen erst im März wieder welche rein. Ich glaube, daß die lügen. Bob sagt, daß ich schaufeln muß oder die Stadt macht es und schickt mir die Rechnung. Ich glaube, daß er lügt.

22.Dezember

Bob hatte Recht mit weißer Weihnacht, weil heute Nacht noch mal 30cm von dem weißen Zeug gefallen sind und es ist so kalt, daß es bis August nicht schmelzen wird. Es hat 45 Minuten gedauert, bis ich fertig angezogen war zum Schaufeln und dann mußte ich pinkeln. Als ich mich schließlich ausgezogen, gepinkelt und wieder angezogen hatte, war ich zu müde zum Schaufeln. Habe versucht für den Rest des Winters Bob anzuheuern, der eine Schneefräse an seinem Lastwagen hat, aber er sagt, daß er zu viel zu tun hat. Ich glaube, daß er lügt.

23.Dezember

Nur 10cm Schnee heute- Und es hat sich auf 0 Grad erwärmt. Meine Frau wollte, daß ich heute das Haus dekoriere. Ist die bekloppt? Ich habe keine Zeit – ich muß S C H A U F E L N !!! Warum hat sie es mir nicht schon vor einem Monat gesagt? Sie sagt, sie hat, aber ich glaube, daß sie lügt.

24. Dezember

20 Zentimeter. Der Schnee ist vom Schneepflug so fest zusammengeschoben worden, daß ich die Schaufel abgebrochen habe. Dachte, ich kriege einen Herzanfall! Falls ich jemals den Arsch kriege, der den Schneepflug fährt, ziehe ich ihn an seinen Haaren durch den Schnee. Ich weiß genau, daß er sich hinter der Ecke versteckt und wartet, bis ich mit Schaufeln fertig bin. Und dann kommt er mit 150 km/h die Straße runtergerast und wirft tonnenweise Schnee auf die Stelle, wo ich gerade war. Heute Nacht wollte meine Frau, mit mir Weihnachtslieder singen und Geschenke auspacken, aber ich hatte keine Zeit, mußte nach dem Schneepflug Ausschau halten.

25.Dezember

Frohe Weihnachten. 60Cm mehr von der Sch……!!! Eingeschneit. Der Gedanke an Schneeschaufeln läßt mein Blut kochen. Gott, ich hasse Schnee! Dann kam der Schneepflugfahrer vorbei und hat nach einer Spende gefragt. Ich hab ihm meine Schaufel über den Kopf gezogen. Meine Frau sagt, daß ich schlechte Manieren habe. Ich glaube, daß sie eine Idiotin ist.

26. Dezember

Immer noch eingeschneit. Warum um alles in der Welt sind wir hierher gezogen? Es war alles I H R E Idee. Sie geht mir echt auf die Nerven.

27.Dezember

Die Temperatur ist auf -30 Grad gefallen und die Wasserrohre sind eingefroren.

28.Dezember

Es hat sich auf -5 Grad erwärmt. Immer noch eingeschneit. DIE ALTE MACHT MICH VERRÜPCKT!!!

29.Dezember

Nochmal 30 Zentimeter. Bob sagt, daß ich das Dach freischaufeln muß, oder es wird einstürzen. Das ist Dämlichste was ich je gehört habe. Für wie blöd hält der mich eigentlich?

30.Dezember

Das Dach ist eingestürzt. Der Schneepflugfahrer verklagt mich auf 50.000 Euro Schmerzensgeld. Meine Frau ist zu ihrer Mutter gefahren. Es sind nochmal 25 Zentimeter vorhergesagt. 31.Dezember Habe den Rest vom Haus angesteckt. Nie mehr Schaufeln.

8.Januar

Mir geht es gut. Ich mag die kleinen Pillen, die sie mir dauernd geben. Aber warum bin ich ans Bett gefesselt???

Katerfrühstück

Ich wache morgens mit einem furchtbaren Kater auf.

Ich zwinge mich, die Augen zu öffnen und blicke zuerst auf eine Packung Aspirin und ein Glas Wasser auf dem Nachttischchen.

Ich setze mich auf und schaue mich um. Auf einem Stuhl ist meine gesamte Kleidung, schön zusammengefaltet. Ich sehe, daß im Schlafzimmer alles sauber und ordentlich aufgeräumt ist. Und so sieht es in der ganzen Wohnung aus.

Ich nehme die Aspirin und bemerke einen Zettel auf dem Tisch:

„Liebling, das Frühstück steht in der Küche, ich bin schon früh raus, um einkaufen zu gehen. Ich liebe Dich!“

Also gehe ich in die Küche und tatsächlich – da steht ein fertig gemachtes Frühstück, und die Morgenzeitung liegt auf dem Tisch. Außerdem sitzt da mein Sohn und ißt. Ich frage ihn: „Kleiner, was ist gestern eigentlich passiert?“

Mein Sohn sagt:“Tja, Paps, Du bist um drei Uhr früh heimgekommen, total besoffen und eigentlich schon halb bewußtlos. Du hast ein paar Möbel demoliert, in den Flur gekotzt und hast Dir fast ein Auge ausgestochen, als Du gegen einen Türgriff gelaufen bist.“

Verwirrt frage ich weiter: „ Und warum ist dann alles hier so aufgeräumt, meine Klamotten sauber zusammengelegt und das Frühstück auf dem Tisch?“

„Ach das!“ antwortet mein Sohn, „ Mama hat Dich ins Schlafzimmer geschleift und aufs Bett gewuchtet, aber als sie versuchte, Dir die Hose auszuziehen, hast Du gesagt:'Hände weg, Fräulein, ich bin glücklich verheiratet'.“

Ein selbstverschuldeter Kater : 100 Euro

Kaputte Möbel: 250 Euro

Frühstück: 10 Euro

Im richtigen Moment das Richtige sagen: UNBEZAHLBAR!!!

auf die Eurocard gemünzt

Ein aufregender Tag im Leben der kleinen Ameise Emsi!

Es war wieder so einer der frischen noch etwas kühlen Sommermorgende, als die kleine Ameise unter den schweren Platten der Terrasse hervorkroch. Noch begann der Tag so wie all die vierzehn vorangegangenen, aber etwas sollte heute anders werden. Emsi begrüßte Spidi, ihre achtbeinige Freundin, die gerade ihr Netz neu richtete. „Schönen Tag noch“, sagte die Spinne und die Tautropfen auf ihrem Netz glitzerten wie 1000 kleine Diamanten in der Morgensonne. Emsi war noch zu jung um an der täglichen Arbeit ihrer Sippe teilzunehmen, aber trotzdem sah sie dem Treiben interes- siert zu. Heute wollte sie zum großen Grasland gehen, dessen Halme immer weiter in den blauen Himmel wuchsen. Es würde bestimmt aufregend werden. Emsi genoß es herumzustreifen, denn es gab viel zu sehen und zu entdecken in diesem großen Garten. Es war ein tolles Leben ! Die Rasenfläche im An- Schluß an die Terrasse war für Emsi ein großer Urwald mit vielen ihr noch unbekannten Bewohnern. „Nimm dich vor den Marienkäfern in acht“, rief ihr eine Ameisenarbeiterin auf den Weg zurück in den Bau als Warnung zu. Emsi aber lief unbeirrt immer weiter hinein in die grüne „Hölle “.Auf ein- mal duckte sich Emsi hinter einem Grashalm, als ein rie- siges dünnes Insekt mit langen Beinen und Flügeln ins Gras flog. Etwas mulmig wurde Ihr auch, als ein großer schwarzer Vogel im Gras landete und mit seinem Schnabel wie wild im Erdboden herumhackte. Er zog eine große Schlange aus der Erde und fraß sie auf. Oder war dies vielleicht gar keine Schlange, sondern nur ein etwas zu lang geratener Regenwurm? Du meine Güte, alles war hier so riesig.

Als es Mittag wurde bekam Emsi Hunger, suchte sich etwas zu Essen und einen Platz zum Speisen. Die Sonne brannte vom Himmel, und es wurde sehr heiß im großen Grasland. Emsi fühlte sich schläfrig und sah ein abgefallenes Rosenblatt, das samtig weich war und sehr gut roch, darauf rollte sie sich zusammen und schlief ein. Emsi träumte von wogenden und duftenden Blumenrabatten und all den vielen Bewohnern vom Grasland, allerdings waren sie in ihren Träumen nicht so bedrohlich riesig. Plötzlich wurde Emsi unsanft aus ihren schönen Träumen gerissen. Was war passiert? Ein Erdbeben? Es war mittlerweile später Nachmittag geworden und die Sonne stand schon tiefer. Der Boden unter Emsi zitterte und ein Höllenlärm ließ sie erschauern. Ein gigantisches schwarzglänzendes Ungeheuer kam tosend und schnell auf sie zu. Emsi erstarrte zu Tode erschrocken. Eine innere Stimme tief in ihr rief sie zur Ordnung und Emsi drehte sich um und lief um ihr Leben. Der schwarze Golf kam die Garteneinfahrt hochgefahren und eine Familie stieg aus. „Ist das Gras in den vierzehn Tagen als wir im Urlaub waren aber hoch geworden“, sagte der Vater und die Kinder maulten, weil die Ferien um waren. All dies konnte Emsi aber nicht ver- stehen, denn für sie waren die Riesen nur eine grollende, stampfende Bedrohung. Emsi erreichte die Terrasse als es anfing zu dämmern. Sie war noch nie so froh gewesen heim- zukommen, um ihrer Familie mitzuteilen, welches Abenteuer sie heute erlebt und Vielleicht auch überlebt hatte. Müde und erschöpft fiel Emsi in ihr Bett und schlief sofort fest ein, einem neuen aufregenden Tag entgegen.

witzig.txt · Zuletzt geändert: 2018/04/10 21:51 von manfred